1:1 (0:0)
TSV Treuenbrietzen II : SV Empor Brandenburg
Am 22. Spieltag musste die Elf von Empor Brandenburg zur Zweiten des TSV Treuenbrietzen. Nach dem Unentschieden gegen Borussia Brandenburg II wollte das Team sich und den mitgereisten Fans beweisen, dass es auch anders geht. Dass dieses Vorhaben nicht einfach werden würde, zeigte die Begegnung der Hinrunde.
Das Spiel vom SV Empor war in den ersten Minuten verhalten, dennoch waren die Gäste die dominierende Mannschaft. Schöne Spielzüge und die Kommunikation von außen verhalfen Empor zu den ersten Chancen. Diese blieben leider ungenutzt. Auch Treuenbrietzen startete einen Angriff, bei dem der Schiedsrichter Detlef Stendel Abseits anzeigte, obwohl der heimische Linienrichter doch gar nicht die Fahne hob. Das Zweikampfverhalten der Gastgeber wurde durch einen Treuenbrietzen-Anhänger gut in Worte gefasst: Benutzt alles, was ihr habt. Gelbe Karten wurden aber nur für Ball wegschlagen verteilt. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.
Das Trainergespann Friedling / Schöck brauchte in der Kabine nicht soviel sagen, denn das Spiel auf dem Platz funktionierte. Das bewies auch Dennis Taborsky kurz nach Wiederanpfiff. Einige waren mit den Gedanken noch in der Kabine, da startete Empor den ersten Angriff und D. Taborsky traf in die rechte Ecke. Der Jubel war groß.
Die Lautstärke hielt weiterhin an, denn ab dem Zeitpunkt war irgendetwas anders auf dem Platz. Die Zusammenarbeit zwischen Linienrichter und Referee gestaltete sich schwierig, so dass öfter mal beide Mannschaften ratlos rumstanden. Das Motto war: Wer zuerst den Ball hat.... So kam es auch mal vor, dass ein Ball knapp ins Aus ging, aber dann als Vorteil weiter gespielt wurde.
Der Empor-Keeper Sven Bischoff machte seine Arbeit heute gut. Er hielt alles fest, was auf seinen Kasten kam. Diese Szene wiederholte sich desöfteren. In einer Situation kam der Ball auf den Keeper zu, Bischoff hielt ihn fest, wurde dann aber vom Gegenspieler unglücklich am Fuß getroffen. Schiedsricher Stendel pfiff diese Szene zwar nicht ab, erkundigte sich jedoch, ob alles in Ordnung sei. In diesem Moment nahm Tim Mahlow im 16er den Ball in die Hand. Nach allen Regeln wäre das ein Elfmeter für die Gastgeber, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb still.
Die Stimmen am Spielfeldrand wurden lauter und die Erste des TSV, die sich hinter dem Empor-Tor warm machte, verbesserte diese Stimmung nicht wirklich.
In der 37. Minute geschah es dann. Ein Schoss auf das Tor von Sven Bischoff, der hält den Ball fest. Dann ein Foul im 5m Raum. Der Keeper stürzt rückwärts ins Tor, lässt den Ball aber vorher fallen. Der Treuenbrietzener Spieler Weigmann versenkt diesen im Netz der Gäste und ...... der Treffer zählt!
Ärger und Frust machten sich auf der Linie breit, auf dem Feld wuchs der Ehrgeiz unserer Empor-Elf, doch noch den Siegtreffer zu erzielen. In der letzten Viertelstunde kam von außen wieder die Unterstützung der Fans. Es konnten einige Chancen erspielt werden, doch sie blieben allesamt ungenutzt. Die letzte Aktion auf dem Platz gab allen den Rest. Alle befinden sich im Treuenbrietzener Strafraum, der Ball kommt von außen herein und ein Spieler der Heimmannschaft lenkt den Ball mit der Hand auf den Boden und spielt weiter. Klarer Elfmeter für die Gäste, doch Fehlanzeige. Der Schiedsrichter war mit den Gedanken, Augen und Pfeife schon am Mittelpunkt, guckte schon gar nicht mehr auf das Spielgeschehen und pfiff diese Partie ab.
Fazit: Das Zusammenspiel und vor allem der schöne Fußball zeigten auch in dieser Woche, dass Empor eine starke Mannschaft ist. Hätte man anfangs alle Chancen nutzen können, wäre die Leistung des Schiedsrichters nicht spielentscheidend gewesen. Zwei Elfmeter nicht gegeben und an der Linie öfter mal den Überblick verloren. So, wie Empor zur Zeit spielt, ist noch alles möglich, lasst euch nicht entmutigen. Das alles gehört leider mit dazu! Kämpft weiter und erfolgreich!
Hier gibts die Bilder