„Das ist nicht ihr Ernst, oder? Ist das DEIN Ernst?“
Freitag, 11. September 2009
Redbull Airrace - Porto | Die Entdeckung
Redbull Airrace - Porto | Die Anreise Teil2
„Morgens um 5Uhr, Eier und Speck? Na klar“
… um halb vier war die Nacht für uns beide auch vorbei, denn um vier begann der alltägliche Trubel am Flughafen. Die anderen Reisenden wurden von den Ladentoren weggeschoben und auch wir mussten uns einen anderen Platz suchen. Müde, aber amüsiert beobachteten wir die Kellnerin beim Aufbau der Gaststätteneinrichtung. Um fünf konnten wir dann auch endlich unser Gepäck wegbringen und in Ruhe frühstücken. Schööööön, das hatte echt was. Okay, es war MEINE normale Zeit, aber Dani war anzusehen, dass sie die nächste Möglichkeit zum Schlafen herbeisehnt.
In der Boardingzone war es voll, verdammt sehr unglaublich VOLL. Irgendwie mussten sich die Entwickler bei den Raummaßen der Halle geirrt haben. Uns brachte es nicht von unserem Vorhaben ab, auch bei diesem Flug erfolgreich einen Fensterplatz zu ergattern. Jaaaa, wenn es die vielen Leute nicht taten, dann wurden wir spätestens am Boarding-Schalter schnell von unserem Plan abgebracht. Das Stichwort hieß „Priority Boarding“. Ein Hinweis an alle Kollegen: „Nein, nicht was ihr denkt, bitte nicht gleich heulend auf den Boden werfen.“ WIR gehörten nicht zu den privilegierten Passagieren, die das Flugzeug als erstes besteigen durften. Aber auch diesmal hielt uns das Gummiband nicht von unserem Ziel ab.
KLICK, KLICK. Super, wir saßen, angeschnallt und …. Nein, diesmal mit weniger Aufregung, aber viel mehr Müdigkeit. Wir verschliefen fast den Start und anschließend vertrieb sich ein jeder die Zeit mit Lesen und Schlafen abwechselnd. Nach einer gefühlten halben Stunde (2,5 h später) befanden wir uns auch diesmal im Landeanflug, aber diesmal auf Porto.
Die Aufregung war nun doch spürbar. Doch leider sahen wir weder den Ozean, noch den Douro. Grund war die Wolkendecke, die anscheinend über der Stadt lag. Aber HEY, so war das nicht ausgemacht. Geplant und klamottentechnisch von uns eingepackt waren 30 Grad und Sonnenschein. Viel schlimmer wurde die Landung, als wir langsam durch die Wolken flogen… und flogen…und flogen…und flogen.
Argh, was war das denn? DIE LANDEBAAAAAAAHN! Wir sind nicht durch die Wolken geflogen, sondern durch den dichten Nebel. Nein, das ist kein Scherz. Nebel in Porto. Dani, ich präsentiere dir das schönste Land in Europa, heute nicht von der allerbesten Seite. =(
Aber das Wetter konnte uns natürlich nicht davon abhalten, dennoch auszusteigen und uns das Dilemma genauer anzusehen. Keine Frage, der Nebel war echt, aber es war ja mit 08.50Uhr noch früh am Tage.
Donnerstag, 10. September 2009
Redbull Airrace - Porto | Die Anreise Teil1
Sonntag, 6. September 2009
Peter for president
Heute war es endlich soweit. Nachdem meine Mutter und ich erfahren hatten, dass Peter Maffay und Band am heutigen Tag in Salzgitter bei einer Wahlveranstaltung auftreten würden, haben wir nicht gezögert und uns Karten besorgt.
Gegen halb drei sind wir gemütlich losgefahren, denn eilig hatten wir es nicht. Zwei Stunden später hatten wir auch einen super Parkplatz bekommen und waren auf dem Weg zur Eissporthalle Salzgitter. Kaum drinnen angekommen trennten sich unsere Wege, weil ich mir den Weg nach vorn freikämpfen wollte. Also kämpfen ist übertrieben, schließlich standen alle Anwesenden recht entspannt in der Gegend rum. Auf Anhieb kam ich in die 5. Reihe, natürlich zur linken Seite der Bühne, wo sonst.
Nach ewig (ha, wie passend) langem Stehen tat sich auf der Bühne endlich was und die verantwortlichen Politiker kamen gemeinsam mit Peter Maffay auf die Bühne. Komisch, bei Peter feierte die Halle. Sie waren gnädig, anders kann man es nicht sagen. Die Unterhaltung handelte von den Kindern in Deutschland, die unter Armut leiden und dass man dies ändern muss. Natürlich muss man *kopfschüttel* ... die Frage ist wie. Aber gut, nach knapp 45 Minuten ging es los. Der eigentliche Grund, weshalb wir hierher gekommen sind und damit standen meine Mom und ich nicht allein da.
Die Jungs auf der Bühne legten los und machten Stimmung für die 4000 Zuschauer in der Halle. Es war wie immer super gewesen, doch etwas war anders. Es war nicht die typische Konzertatmosphäre, nein, das Publikum hier war anders - eben nicht alles nur Maffay-Fans.
Ich kann sagen, für den Preis war das Konzert mehr als überragend genial gewesen. Mir kam es so vor, als wäre das letzte Konzert schon eine Ewigkeit (da war es wieder) her, denn manchmal hatte ich Schwierigkeiten, die Lieder zu erkennen, weil alle super waren.
In der Aufregung habe ich gar nicht auf die Uhr geguckt, wann das Konzert zu Ende war, doch es war auch nicht so wichtig. Es war mehr als wir erwartet hatten. Da machte es auch nichts, dass der Stau bis zur Hauptstraße unendlich lang schien. Wir waren sogar noch vor Mitternacht zu Hause, was für mich bedeutet, dass ich morgen früh ohne Probleme um 4 aufstehen und arbeiten gehen kann.
Also bis zum nächsten Mal und gute Nacht.