Donnerstag, 10. September 2009

Redbull Airrace - Porto | Die Anreise Teil1

„Wir können ja im Flieger schlafen“

Heute war es soweit. Meine Kollegin und mich trieb es heute noch mal zur Arbeit, bevor wir endlich in unser wohlverdientes verlängertes Wochenende starten konnten. Pünktlich um drei war Feierabend und wir trafen uns voller Aufregung und Nervosität abends am Schönefelder Flughafen wieder.
Um 21.30Uhr sollte der Flieger Richtung Frankfurt / Hahn gehen. Warum wir abends fliegen? Um am nächsten Tag gleich den ersten Flug nach Porto zu nehmen, ganz einfach. Doch so einfach war das alles nicht wirklich.
Ich musste feststellen, dass es anstrengend sein kann, eine Raucherin zum Check-In zu bewegen. Zwei Stunden warten war nicht Danis Ding, am Ende waren wir dennoch sehr zufrieden, als die restlichen Passagiere immer noch in der Boardingzone von Ryanair standen. Die Billigflieger erkennt man keineswegs am niedrigen Preis, nein, man erkennt sie erst, wenn man ins Flugzeug möchte. Sitzplatzreservierungen sind out, Schnelligkeit und Siegeswillen ist gefragt, wenn man auf das Feld in Richtung Flugzeug läuft.
Jaaaaaa, wir waren die Besten, die Schnellsten, die Unglaublichsten – naja zumindest haben wir die Sitzplätze bekommen, die wir wollten. Einen Fenster- und einen Mittelplatz. JIPPPPPIIIIH! Die Aufregung stieg und beim ersten Start in das Urlaubswochenende überfiel uns dann aber auch die erste Müdigkeit des Tages.
Lange Zeit zum Schlafen blieb nicht, denn nur 45 Minuten später waren wir schon im Landeanflug auf Frankfurt/Hahn und verdammt war das kalt dort. Der Nieselregen machte unseren ersten Zwischenstopp nicht wirklich angenehm, doch zum Glück fanden wir noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir es uns in der Halle gemütlich machten. Ja, ihr lest richtig. Geld ist kostbar in diesen Zeiten, also entschieden wir uns, die Nacht auf dem Flughafen zu verbringen, wie einige andere Reisende auch.
Dani und ich haben es uns auf den Bänken einer kleinen Gaststätte gemütlich gemacht. Diese hatte natürlich nachts um halb zwölf schon zu, doch leider befand sich direkt daneben der Ausgang der ankommenden Fluggäste. Am Anzeigedisplay konnten wir ablesen, dass der Lärm bis um zwölf anhalten wird, also hieß es erstmal gemütlich lesen. Schließlich hatten wir uns gewappnet für eine lange Nacht ohne Schlaf...

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