oder besser "Wir sehen die Sterne und alles, was darunter ist"
EADS - Astrium, ach du Gott, was ist das? Dabei handelt es sich um eine "Abteilung" von EADS (das sind die mit dem Airbus). Was ich damit zu tun habe? Genau genommen nichts. Aber die Firma für die ich arbeite ist in diesem Astrium-Netzwerk mit drin und somit auch irgendwie dabei.
Alle zwei Jahre veranstaltet EADS - Astrium (mit Sitzen in Frankreich, England, Spanien und Deutschland) ein sogenanntes Sport- und Kulturfest. Eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitern hat dann die Möglichkeit, sich jeweils für ein Sport oder Kulturevent einzutragen. Meine Kollegen und ich haben uns für eine Radtour entschieden. Ach, sagte ich bereits, dass es dieses Jahr in der Nähe von London stattfand? Jaaa, zum dritten Mal wurde dieses Ding veranstaltet (Frankreich, Deutschland, England, ... Spanien?)...
Sooo, blöd nur, dass wir 5 aus Potsdam in unterschiedliche Aktivitäten (und zwar jeweils in der zweiten Wahl) eingetragen wurden. Also hieß es nicht gemeinsam mit dem Fahrrad durch London, sondern Bogenschießen, Bustour oder Geschichte.
Der Punkt mit der Geschichte war mein Part, weil ich mich für eine Führung durch das "Hatfield House" eingeschrieben hatte. Ich hab mich auch sehr darüber gefreut, denn bei dem Haus handelte es sich um einen Wohnsitz von Heinrich VIII. und seinen Kindern (u.a. Elisabeth I.).
Ich muss dazu sagen, insgesamt waren wir 1200 Menschen, die am Samstag alle irgendeine Tour machen wollten. Also wurde in Staffeln gefrühstückt und auch abgefahren. Zum Glück musste ich erst um 09.45Uhr los, denn das Hatfield House war nicht so weit entfernt von der Hatfield University, in der wir untergebracht waren.
Interessant war die Führung schon, allerdings mussten wir uns 4 Stunden Zeit allein vertreiben, als wir Freizeit hatten und der Bus noch nicht da war. Eine kleine Gruppe entschied sich dann doch, schon früher zurück zur Uni zu laufen. Wie oben geschrieben, so weit war es ja nicht. Nach einer halben Stunde Marsch hatten wir sogar noch Zeit, uns in dem Einkaufszentrum umzusehen, aber ich wollte nur noch duschen.
Am Abend ging es wie am Freitag auch für alle Beteiligten in das große Partyzelt. Wenn ich sage groß, dann meine ich groß. Es war ein Zirkuszelt mit eigener kleinen Bühne und unendlich vielen Reihen von Bierbänken aufgebaut. An beiden Abenden waren zwei verschiedene Bands für die Musik zuständig, wobei die Freitags-Band eindeutig besser war.
Am Sonntag ging es für uns "Berliner" wieder zurück nach Deutschland. Nach einer Falkenflugshow und noch 3 Stunden auf die Abfahrt warten, kamen wir um 18.30Uhr (Ortszeit) in Deutschland an. Alle kamen sicher und gesund vom Flughafen weg und somit konnten wir uns heute morgen ab 06.30Uhr alle wieder auf Arbeit in die Arme fallen. (naja, nach so wenig Schlaf eher weniger)...
Die Bilder meiner Erfahrungen und Eindrücke werden bald folgen
Montag, 29. Juni 2009
Sonntag, 14. Juni 2009
Ewig - Berlin, Dresden, Magdeburg, Berlin, Leipzig
Endlich war es soweit. In diesem Jahr fiel der 13. Juni auf den Samstag und es sollte sich als ein sehr toller Tag herausstellen.
Auch für dieses Konzert hatten meine Mutter und ich ein wenig länger geplant, als für die Hallenkonzerte. Somit hatten wir "schon" Anfang Mai die Karten und freuten uns wahnsinnig.
Meine Mutter entschied sich dazu, in Leipzig für eine Nacht ein Hotel zu buchen, damit wir nachts nicht 2 Stunden nach Hause fahren müssen.
Glücklicherweise waren wir diesmal allein unterwegs, d.h. keine Verantwortung gegenüber Dritten, wir konnten lassen und tun, was wir wollten. Somit düsten wir schon nachmittags um halb drei los von Brandenburg nach Leipzig.
Das Wetter machte auch an diesem Tag wieder einmal mit. Strahlendblauer Himmel und angenehme Temperaturen. WAHNSINN!!! Das Hotel, dass wir bezogen, war in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals (der späteren Konzertlocation). Um 16.45Uhr angekommen, wollten wir uns noch ein wenig hinlegen und ausruhen, aber irgendwie wurde daraus nichts. Plötzlich hörte ich Musik und machte Scherze darüber, dass das Peter sei. Als wir dann das Fenster aufmachten, mussten wir feststellen, dass es tatsächlich Peter war, der gerade "Eiszeit" spielte. Wir erlebten somit den Soundcheck gemütlich in unserem Hotelzimmer.
Durch diese Sache hochmotiviert, machten wir uns um 18.15Uhr auf den Weg zum Konzert. Wenig Menschen waren unterwegs dorthin, dachten wir. Der Einlass war schon in vollem Gange und als wir drin waren, musste ich feststellen, dass die erste Reihe heute wohl nicht mehr drin war. =(
Wie bei jedem Konzert trennte ich mich auch diesmal von meiner Mutter, die sich erst noch ein wenig umguckte. Ich versuchte, so gut es ging, an den linken Bühnenrand zu gelangen. Am Ende standen zwar zwei große Männer vor mir, dennoch hatte ich perfekte Sicht auf die Bühne. Ich war heilfroh, doch noch gut rangekommen zu sein. Und nun hieß es "STEHEN".
Dass dieses Konzert um acht anfangen sollte, war natürlich auch irgendwie gelogen (zu meiner Freude). Peter Maffay begrüßte seine Fans schon eine Viertelstunde vorher. Auch hier heizte er der Masse mit "Sonne in der Nacht" zum Anfang mächtig ein. Aber Einheizen war bei dem Publikum gar nicht nötig. Die Stimmung war atemberaubend, alle verstanden sich super und die Band gab an ihrem letzten Konzertwochenende noch einmal alles.
Ken Taylor hatte mich zwischenzeitlich sogar wiedererkannt und freute sich, aber da war er natürlich nicht der Einzige. Was soll ich noch weiter sagen? Peter Maffay hatte anfangs zwar ein bisschen Probleme die Texte zu den jeweiligen Liedern zu finden, aber mit der Zeit war auch er in dieser Show gefangen. Er holte wieder einige Leute aus dem Publikum auf die Bühne, bei denen eine ihn gar nicht mehr loslassen wollte. Die Band witzelte schon im Hintergrund, aber irgendwann stand die Gruppe wieder "allein" auf der Bühne.
Relativ zeitig hatte Peter dann das Konzert beendet, aber nicht ohne die bekannten Zugaben zu bringen, die an diesem Tag einfach nicht fehlen durften. Auch Frank Diez hat mich heute in seinem Eiszeitsolo überzeugt. Auch Pascals "Dead bird on the beach" war einfach umwerfend. Maffina, der Anruf war das Mindeste, was ich tun konnte. Schön, dass es dir gefallen hat. Er hat sich aber auch besondere Mühe gegeben ;)
Schon nach 2,25h war die Stimmung allerdings wie ausgewechselt. Im Gegensatz zu Berlin endete das Konzert natürlich viel zu früh und somit waren wir gegen 22.45Uhr schon wieder im Hotelzimmer. Ja, wir schaffen es immer wieder, uns wieder zu finden =D.
Am nächsten Tag wurden wir schon nach 6 Stunden Schlaf durch die Vorbereitung des Frühstücks geweckt, aber das war nicht weiter schlimm. Um viertel acht waren wir frühstücken, wobei ich das Pech hatte, ein halb rohes Ei zu erwischen. Nein, halbroh ist untertrieben. Leicht angewärmt würde es besser treffen.
Es ist schon interessant, wenn man an einem Sonntagmorgen um 7:45Uhr durch Leipzig fährt. Allein die Öffentlichen kamen uns auf der Straße entgegen. Nach zwei Stunden kamen wir schon zu Hause an und konnten somit noch den gesamten Sonntag nutzen. Zum Beispiel für wichtige Fußballspiele des eigenen Mannes.
Auch für dieses Konzert hatten meine Mutter und ich ein wenig länger geplant, als für die Hallenkonzerte. Somit hatten wir "schon" Anfang Mai die Karten und freuten uns wahnsinnig.
Meine Mutter entschied sich dazu, in Leipzig für eine Nacht ein Hotel zu buchen, damit wir nachts nicht 2 Stunden nach Hause fahren müssen.
Glücklicherweise waren wir diesmal allein unterwegs, d.h. keine Verantwortung gegenüber Dritten, wir konnten lassen und tun, was wir wollten. Somit düsten wir schon nachmittags um halb drei los von Brandenburg nach Leipzig.
Das Wetter machte auch an diesem Tag wieder einmal mit. Strahlendblauer Himmel und angenehme Temperaturen. WAHNSINN!!! Das Hotel, dass wir bezogen, war in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals (der späteren Konzertlocation). Um 16.45Uhr angekommen, wollten wir uns noch ein wenig hinlegen und ausruhen, aber irgendwie wurde daraus nichts. Plötzlich hörte ich Musik und machte Scherze darüber, dass das Peter sei. Als wir dann das Fenster aufmachten, mussten wir feststellen, dass es tatsächlich Peter war, der gerade "Eiszeit" spielte. Wir erlebten somit den Soundcheck gemütlich in unserem Hotelzimmer.
Durch diese Sache hochmotiviert, machten wir uns um 18.15Uhr auf den Weg zum Konzert. Wenig Menschen waren unterwegs dorthin, dachten wir. Der Einlass war schon in vollem Gange und als wir drin waren, musste ich feststellen, dass die erste Reihe heute wohl nicht mehr drin war. =(
Wie bei jedem Konzert trennte ich mich auch diesmal von meiner Mutter, die sich erst noch ein wenig umguckte. Ich versuchte, so gut es ging, an den linken Bühnenrand zu gelangen. Am Ende standen zwar zwei große Männer vor mir, dennoch hatte ich perfekte Sicht auf die Bühne. Ich war heilfroh, doch noch gut rangekommen zu sein. Und nun hieß es "STEHEN".
Dass dieses Konzert um acht anfangen sollte, war natürlich auch irgendwie gelogen (zu meiner Freude). Peter Maffay begrüßte seine Fans schon eine Viertelstunde vorher. Auch hier heizte er der Masse mit "Sonne in der Nacht" zum Anfang mächtig ein. Aber Einheizen war bei dem Publikum gar nicht nötig. Die Stimmung war atemberaubend, alle verstanden sich super und die Band gab an ihrem letzten Konzertwochenende noch einmal alles.
Ken Taylor hatte mich zwischenzeitlich sogar wiedererkannt und freute sich, aber da war er natürlich nicht der Einzige. Was soll ich noch weiter sagen? Peter Maffay hatte anfangs zwar ein bisschen Probleme die Texte zu den jeweiligen Liedern zu finden, aber mit der Zeit war auch er in dieser Show gefangen. Er holte wieder einige Leute aus dem Publikum auf die Bühne, bei denen eine ihn gar nicht mehr loslassen wollte. Die Band witzelte schon im Hintergrund, aber irgendwann stand die Gruppe wieder "allein" auf der Bühne.
Relativ zeitig hatte Peter dann das Konzert beendet, aber nicht ohne die bekannten Zugaben zu bringen, die an diesem Tag einfach nicht fehlen durften. Auch Frank Diez hat mich heute in seinem Eiszeitsolo überzeugt. Auch Pascals "Dead bird on the beach" war einfach umwerfend. Maffina, der Anruf war das Mindeste, was ich tun konnte. Schön, dass es dir gefallen hat. Er hat sich aber auch besondere Mühe gegeben ;)
Schon nach 2,25h war die Stimmung allerdings wie ausgewechselt. Im Gegensatz zu Berlin endete das Konzert natürlich viel zu früh und somit waren wir gegen 22.45Uhr schon wieder im Hotelzimmer. Ja, wir schaffen es immer wieder, uns wieder zu finden =D.
Am nächsten Tag wurden wir schon nach 6 Stunden Schlaf durch die Vorbereitung des Frühstücks geweckt, aber das war nicht weiter schlimm. Um viertel acht waren wir frühstücken, wobei ich das Pech hatte, ein halb rohes Ei zu erwischen. Nein, halbroh ist untertrieben. Leicht angewärmt würde es besser treffen.
Es ist schon interessant, wenn man an einem Sonntagmorgen um 7:45Uhr durch Leipzig fährt. Allein die Öffentlichen kamen uns auf der Straße entgegen. Nach zwei Stunden kamen wir schon zu Hause an und konnten somit noch den gesamten Sonntag nutzen. Zum Beispiel für wichtige Fußballspiele des eigenen Mannes.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Ewig - Berlin, Dresden, Magdeburg, Berlin
Nach knapp zwei Monaten Pause ging es gestern wieder nach Berlin. Es war das 4. Konzert für meine Mutter und mich von Peter Maffay. Diesmal wurde draußen gespielt, was mir zu Beginn des Tages nicht wirklich zusagte.
Es war geplant, dass wir den Geburtstag von meiner Mum gemeinsam mit einem Bekannten und seiner Tochter in der Wuhlheide feiern würden. Dennoch hab ich vorsichtshalber den ganzen Tag frei genommen. Ich wollte so früh, wie möglich in Berlin sein, doch daraus wurde nichts. Gegen 14Uhr bin ich zu meiner Mutter gefahren, um sie abzuholen und das Wetter war böse - ganz böse. Es schüttete zu der Zeit, wie aus Eimern. Aber ich dachte mir: "Wenn es sich jetzt ausregnet, ist heut abend nichts mehr übrig, gut so!"
Gegen 16.45Uhr wurden wir dann von unserem Bekannten eingesackt und ab dem Moment guckte ich pausenlos auf die Uhr. Konzertbeginn sollte laut Ticket 19.30Uhr sein, doch im Internet hatte ich erfahren, dass es auf 19.45Uhr verschoben wurde. Genau um 18.15Uhr kamen wir an der Wuhlheide an, einmal kurz in die falsche Richtung gefahren und wir hatten in der Seitenstraße einen guten Parkplatz vor dem Eingang.
Diesmal waren es "unsere Eltern", die ein Affentempo Richtung Einlass vorlegten, doch als wir kurz nach halb sieben ankamen, gingen die ersten schon durch das Tor. Ich sah die Schlange und dachte mir: "Na das wird ein Spaß" Also doch zu spät. Doch unser Bekannter ging an den Seiteneingang, bei dem sich die Leute immer noch Karten kauften. Wir huschten nach einer kurzen Kontrolle (und der Abnahme meines Deos) auf das Gelände. Nun hieß es, keine Toilette, kein Essen, kein Deo. Ich wollte sofort runter auf die Wiese. Meine Begleiter fragten 5 Mal, ob ich was essen wollte, aber NEIN, ICH WOLLTE NICHT! Ich suchte mir meinen Weg nach unten und die Wiese war zum Glück noch frei. So frei, dass ich sofort in der 5. Reihe stand, an dem Ort, wo ich stehen wollte - links an der Bühne. Nun hieß es durchhalten. Trinken war tabu und Hunger hatte ich zum Glück sowieso nicht.
Die Stunde ging schnell vorbei, denn in der direkten Umgebung gab es das ein oder andere Pärchen, was recht nett war. Man war auf einer Wellenlänge, zumindest was die Pläne zur Platzbeschaffung angeht. Das Konzert begann widererwartend mit "Sonne in der Nacht" und es war das Beste, was Peter Maffay machen konnte. Die Stimmung war gigantisch und auch das Wetter spielte an diesem Abend mit. Auch wenn Peter Keller anfangs den Eindruck machte, als wäre er irgendwie krank oder aber nicht so gut drauf, hatte auch das sich mit der Zeit gelegt. Ich hatte vorne sehr viel Spaß, auch wenn einige Konzertbesucher recht nervig waren. Ich bin dafür, dass es Alkohol auch nur BIS zu einem bestimmten Alter geben sollte. Die Pärchen hinter mir haben vermutlich wenig vom Konzert mitbekommen.
Als Peter seine Band vorstellte wurde noch ein Geburtstagsständchen für John Smith gesungen, der auch heute seinen Ehrentag feierte.
Nun ja, aber meine ersten 120 Bilder habe ich gemacht und nach 3 Stunden (!) machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause. Um 0.40Uhr war ich dann auch endlich im Bett. (Um 4.45Uhr klingelt der Wecker, der zur Arbeit ruft, aber was macht man nicht alles, nach so einem tollen Abend) ;)
Es war geplant, dass wir den Geburtstag von meiner Mum gemeinsam mit einem Bekannten und seiner Tochter in der Wuhlheide feiern würden. Dennoch hab ich vorsichtshalber den ganzen Tag frei genommen. Ich wollte so früh, wie möglich in Berlin sein, doch daraus wurde nichts. Gegen 14Uhr bin ich zu meiner Mutter gefahren, um sie abzuholen und das Wetter war böse - ganz böse. Es schüttete zu der Zeit, wie aus Eimern. Aber ich dachte mir: "Wenn es sich jetzt ausregnet, ist heut abend nichts mehr übrig, gut so!"
Gegen 16.45Uhr wurden wir dann von unserem Bekannten eingesackt und ab dem Moment guckte ich pausenlos auf die Uhr. Konzertbeginn sollte laut Ticket 19.30Uhr sein, doch im Internet hatte ich erfahren, dass es auf 19.45Uhr verschoben wurde. Genau um 18.15Uhr kamen wir an der Wuhlheide an, einmal kurz in die falsche Richtung gefahren und wir hatten in der Seitenstraße einen guten Parkplatz vor dem Eingang.
Diesmal waren es "unsere Eltern", die ein Affentempo Richtung Einlass vorlegten, doch als wir kurz nach halb sieben ankamen, gingen die ersten schon durch das Tor. Ich sah die Schlange und dachte mir: "Na das wird ein Spaß" Also doch zu spät. Doch unser Bekannter ging an den Seiteneingang, bei dem sich die Leute immer noch Karten kauften. Wir huschten nach einer kurzen Kontrolle (und der Abnahme meines Deos) auf das Gelände. Nun hieß es, keine Toilette, kein Essen, kein Deo. Ich wollte sofort runter auf die Wiese. Meine Begleiter fragten 5 Mal, ob ich was essen wollte, aber NEIN, ICH WOLLTE NICHT! Ich suchte mir meinen Weg nach unten und die Wiese war zum Glück noch frei. So frei, dass ich sofort in der 5. Reihe stand, an dem Ort, wo ich stehen wollte - links an der Bühne. Nun hieß es durchhalten. Trinken war tabu und Hunger hatte ich zum Glück sowieso nicht.
Die Stunde ging schnell vorbei, denn in der direkten Umgebung gab es das ein oder andere Pärchen, was recht nett war. Man war auf einer Wellenlänge, zumindest was die Pläne zur Platzbeschaffung angeht. Das Konzert begann widererwartend mit "Sonne in der Nacht" und es war das Beste, was Peter Maffay machen konnte. Die Stimmung war gigantisch und auch das Wetter spielte an diesem Abend mit. Auch wenn Peter Keller anfangs den Eindruck machte, als wäre er irgendwie krank oder aber nicht so gut drauf, hatte auch das sich mit der Zeit gelegt. Ich hatte vorne sehr viel Spaß, auch wenn einige Konzertbesucher recht nervig waren. Ich bin dafür, dass es Alkohol auch nur BIS zu einem bestimmten Alter geben sollte. Die Pärchen hinter mir haben vermutlich wenig vom Konzert mitbekommen.
Als Peter seine Band vorstellte wurde noch ein Geburtstagsständchen für John Smith gesungen, der auch heute seinen Ehrentag feierte.
Nun ja, aber meine ersten 120 Bilder habe ich gemacht und nach 3 Stunden (!) machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause. Um 0.40Uhr war ich dann auch endlich im Bett. (Um 4.45Uhr klingelt der Wecker, der zur Arbeit ruft, aber was macht man nicht alles, nach so einem tollen Abend) ;)
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