FURT - was anfangs erschien, wie ein paranoider Verfolgungswahn meiner Arbeitsstelle, entpuppte sich als eine simple Abkürzung des "Farin Urlaub Racing Team" - kurz FURT.
Am Samstag löste mein Mann sein Weihnachtsgeschenk ein und wie besuchten das Konzert des Ärzte-Sängers in der Wuhlheide. Ich bin kein Fan, aber ich hab die Karten bezahlt. Somit wollte ich selbstverständlich mitfahren.
Das Wetter versprach uns nicht allzu viel und auch die Hinreise gestaltete sich schwierig. Im Regio outeten sich einige Bahnreisende dank der T-Shirts schon als Anhänger und in der S-Bahn wurde es voll, richtig voll. Dennoch war die Anreise doch leichter als gedacht.
Eine Stunde nach Einlassbeginn kamen wir am Eingang an und entschieden uns für die kürzere Schlange am Nebentor. Blöd nur, dass die Organisation am Haupttor besser verlief. Nun ja, um 19.30Uhr oder kurz danach waren wir auch drin.
Nach dem wir uns beide erstmal mit Getränken versorgt hatten, die es nach dem Bezahlen lange zu Genießen galt, gingen wir runter in den Innenraum. Nicht unbedingt die Stelle, an der ich bei Farin Urlaub stehen musste, aber mein Mann hatte an diesem Tag freie Wahl. Wir blieben unten, bis die ersten anfingen zu pogen. Jaaa, mein Mann gehört doch normalerweise dazu, dachte ich. Allerdings machte er es sich zur Aufgabe, mich zu schützen. Kurze Zeit später gingen wir weiter nach hinten, ein Zustand, den es bei Peter Maffay nie geben würde. Die Leute, die sich an dir vorbeidrängeln, um weiter vorn zu sein, kommen nur Minuten später wieder zurück, um Luft zu bekommen. Bei Maffay ist das ja so, wenn man einmal vorn ist, bleibt man dort, egal, was kommt.
Aber die Fans feiern nun mal anders, das musste ich miterleben, was aber nicht schlimm war. Das Konzert an sich war als Nicht-Fan ganz unterhaltsam, ein netter Abend eben, aber dennoch anders, als wenn man wirklich ein Anhänger dieser Band wäre.
Zurück nach Hause sind wir übrigens auch ganz gut gekommen, da der Regio am Ostbahnhof noch auf unsere S-Bahn aus der Wuhlheide gewartet hatte. Glück für uns, sonst hätten wir eine Stunde warten müssen und dafür reichte die Kraft bei bestem Willen nicht mehr.
Im Hintergrund hörten wir übrigens noch das Feuerwerk der Pyromusikale. NEIN, nicht die PYRONALE! Es handelte sich an diesem Wochenende nur um die Pyromusikale, wie einige Berliner auch nicht wussten. Bei der Pyromusikale werden die Feuerwerke allein zu klassischer Musik abgefeuert, während man bei der echten Pyronale (anfang September) zu verschiedenen Musikrichtungen das Feuerwerk betrachten kann.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Ich fand das Konzert Klasse ;) War mal schön entspannt. Wenn man sonst bei den Ärzten ist bekommt man von der Musik wenig mit.
Konzert war klasse. war auch mal schön nicht zu pogen, da man viel entspannter ist. Außerdem ist man ja nicht mehr der Jüngste. ;)
Schicker Bericht!!
Kommentar veröffentlichen