Die Zeit rückt immer näher. Das Redbull Airrace in Porto. In diesem Jahr wollte ich endlich mal live dabei sein. Die erste Idee war das Rennen in Budapest, doch nachdem mein Mann wenig Interesse daran zeigte, unseren Urlaub mit schnellen Fliegern zu verbringen, wurde das Airrace in Porto für mich immer interessanter. Schließlich ist es jetzt im September schon 3 Jahre her, seit ich das Land, in dem die Zeit anders geht, das letzte Mal besucht habe.
Durch Zufall habe ich mit meiner Kollegin Dani eine weitere Person gefunden, die von diesem Wochenende genauso begeistert war, wie ich. Ab da war es klar: Urlaub beantragen, Flug und Unterkunft buchen und das Wochenende in Portugal genießen.
Auf der Suche nach Billigflügen bin ich vor dem PC das ein oder andere Mal verzweifelt. Vor allem die geforderte Kreditkartenzahlung machte einiges zunichte und manche Flüge unnötig teuer. Am Ende hieß es vier Flüge (Berlin < > Frankfurt < > Porto) mit Ryan Air. Bei den Preisen störte der Gepäckzuschlag nicht wirklich.
Ein Schritt war getan, nun musste noch eine Unterkunft her. Doch diese ließ auf sich warten, bzw. wir ließen sie warten. Erst zwei oder drei Wochen vor dem besagten Wochenendtrip hatten wir das Residencial Rex endlich doch gebucht. Mittlerweile gab es nur noch Zimmer mit Doppelbetten, aber das war uns egal. Ich vergaß leider, was „Doppelbett“ in Portugal bedeutet (die Größe eines Futonbetts).
Nun hieß es noch, den Urlaub beantragen und genehmigt kriegen, aber das war zum Glück kein Problem, denn wir hatten unsere Pläne ja schon rechtzeitig stolz, laut und freudig verkündet.
Der Grundstein war gelegt, jetzt musste das super organisierte Wochenende nur noch kommen.
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